Als Reisenörgler [ˈʁaɪ̯zənœrɡlɐ] (von lateinisch norgularis – «Ärmster aller Armen der zu seinem Glück gezwungen – schwör») wurde ursprünglich ein Mensch bezeichnet, der trotz geringer Erfolgsaussicht besonders unbeirrbar und zäh einen Nörgelkampf führte. Dabei steht ein geringfügiger oder vermeintlicher Anlass kaum noch in einem angemessenen Verhältnis zum rechthaberischen, misstrauischen, fanatischen und unbelehrbaren Vorgehen der so bezeichneten Menschen.
Berühmte Bespiele aus der Geschichte waren Hannibal, Marco Polo, Christopher Kolumbus oder Vasco da Gama. Doch finden sich in der Literatur auch zeitgenössische Beispiele wie Neil Armstrong oder B. aus R. bei Basel, der hier gerne auf eine namentliche Nennung verzichten möchte.