heiss & trocken

In hartem Kontrast zu nass & kalt waren die Tage in der Wüste heiss & trocken. Knappe sechs Autostunden südlich von Swakopmund stehen wir in einer anderen Welt. Karg, sandig, trocken, heiss. Der Blick in die Ferne ist dunstig, die Klimaanlage surrt auf Hochtouren, das lauwarme Wasser rinnt literweise die Kehle hinunter.

Lange bleibt sich der Anblick treu. Dann auf einmal türmen sich Sanddünen am Horizont ins Bild. Bis zu 388m hoch sollen manche werden, unglaublich. Hitze und Sand – alles andere als meine Terrain.

…Sand, Sand, Sand…

…Sand, Sand, Sand…

Unser kleiner Wüstenmarsch zum Dead Vlei und zurück zum rettenden Auto ist knapp drei Kilometer lang. Fühlt sich aber irgendwie nicht gesund an – wobei die Jungmanschaft das anscheinend anders sieht.

Dann endlich angekommen. Der Dead Vlei war einst der Endpunkt des Tsauchab River bevor die Dünenbewegungen den Wasserlauf verändert und so einen Trockensee hinterlassen haben. Einzelne der staubtrockenen Baumreste sind über 900 Jahre alt. Ringsum- oh Wunder – Sand, Sand, Sand…

Wirklich erstaunlich, dass gewisse Pflanzen diesem unwirklichen Lebensraum trotzen und es ihnen anscheinend wirklich «gut» geht.

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